Beschlussorgan: Kreismitgliederversammlung vom 18.10.2025, Hofheim-Maxheim
Kommunalwahlprogramm der Jungen Liberalen Main-Taunus 2026.
Inhaltsverzeichnis
Präambel
Wir leben in einer Zeit, in der oft mehr über Probleme gesprochen wird als über ihre Lösungen. Und ja – wir stehen im Main-Taunus-Kreis wie auch in ganz Deutschland vor großen Herausforderungen. Fragen wie:
Wie sichern wir beste Bildung – von der Kita bis zur Ausbildung oder zum Studium – damit jedes Talent gefördert wird und Chancengerechtigkeit nicht vom Elternhaus abhängt?
Wie bringen wir unsere Wirtschaft in Schwung, damit Wohlstand, Innovation und gute Jobs auch morgen selbstverständlich sind?
Wie schaffen wir es, solide zu haushalten, ohne der nächsten Generation einen Schuldenberg zu hinterlassen und so echte Generationengerechtigkeit zu leben?
Wie machen wir unsere Verwaltung schneller, digitaler und bürgerfreundlicher, sodass sie zum Dienstleister für alle wird?
Und wie gestalten wir Klima- und Umweltschutz so, dass Natur und Wirtschaft gemeinsam profitieren und Innovation statt Stillstand gefördert wird?
Die Herausforderungen sind groß – aber Stillstand ist keine Option. Aufgeben nach dem Motto „Das kriegen wir eh nicht hin“? Ist keine Option für uns JuLis.
Wir sind Liberale. Wir sind von Grund auf Optimisten. Wir glauben an Fortschritt, an Verantwortung – und an Lösungen. Und wie wir das schaffen, fragst du dich? Mit innovativen Ideen. Mit Mut.
Und vor allem: gemeinsam. Together we can!
Bildung
„Wie sichern wir beste Bildung – von der Kita bis zur Ausbildung
oder zum Studium – damit jedes Talent gefördert wird und
Chancengerechtigkeit nicht vom Elternhaus abhängt?“
Bildung ist der Schlüssel zu Freiheit, Chancen und Zusammenhalt und damit die wichtigste Investition in unsere Zukunft. Wer im Main-Taunus-Kreis aufwächst, soll die besten Voraussetzungen haben, um seine Talente zu entfalten und eigene Wege zu gehen. Das sichert nicht nur persönlichen Erfolg, sondern auch unseren gemeinsamen Wohlstand und die Stärke unserer Gesellschaft. Wir wollen, dass Mittel gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Unterschied machen, für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen vor Ort. Denn wer heute in die Köpfe von morgen investiert, stärkt Freiheit, soziale Teilhabe und unseren Wirtschaftsstandort gleichermaßen.
Deshalb fordern wir:
- Schulen stark machen und Freiheit vor Ort sichern. Schulen im Main-Taunus-Kreis sollen selbst entscheiden können, was sie wirklich brauchen. Wir fordern eigene Budgets für Sanierung und Instandhaltung, Investitionen in zusätzliches Personal und gezielte Förderung der beruflichen Ausbildung, besonders in Mangelbereichen wie Pflege und Erziehung. Eigenverantwortung vor Ort sorgt für schnellere Entscheidungen und passgenaue Lösungen.
- Übergänge meistern und Zukunft selbst wählen. Der Weg von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf ist entscheidend für die Zukunft junger Menschen. Wir setzen auf moderne Berufsorientierung, enge Kooperationen mit Unternehmen, digitale Beratungsangebote und flexible Fördermöglichkeiten, damit jede und jeder im Main-Taunus-Kreis den eigenen Weg erfolgreich gehen kann.
- Mehr Schulsozialarbeit für starke Kinder und Jugendliche. Mehr als jedes fünfte Kind ist psychisch belastet und braucht Unterstützung (Deutsches Schulbarometer 2025). Wir fordern, dass jede Schule im Kreis ausreichend Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter bekommt, mit klarer Rolle, vollem Gestaltungsspielraum und verbindlicher Finanzierung. Gute Schulsozialarbeit schafft Sicherheit, Vertrauen und bessere Lernbedingungen.
- Sprache stärken und Bildungschancen sichern. Wir setzen uns für verbindliche Sprachtests vor Schuleintritt ein, um sicherzustellen, dass alle Kinder mit guten Sprachkenntnissen starten können. Frühzeitige Sprachförderung ist der Grundstein für Bildungserfolg und Teilhabe.
- Saubere Schulen und Toiletten, auf die man gehen will. Saubere und hygienische Toiletten sind kein Luxus, sondern Voraussetzung für Gesundheit und ein gutes Lernklima. Wir fordern klare Reinigungsstandards, regelmäßige Qualitätskontrollen und, wo nötig, einen zweiten Reinigungszyklus pro Tag.
- Digital lernen mit Standards, die funktionieren. Flächendeckendes WLAN, moderne Endgeräte und funktionierende Lernplattformen müssen an allen Schulen im Main-Taunus-Kreis selbstverständlich sein. Wir wollen verbindliche Mindeststandards einführen und ihre Umsetzung konsequent sicherstellen.
Wie sichern wir beste Bildung – von der Kita bis zur Ausbildung oder zum Studium – damit jedes Talent gefördert wird und Chancengerechtigkeit nicht vom Elternhaus abhängt? - Vielfalt leben und jedes Talent fördern. Jedes Talent zählt. Ob Gymnasium, Gesamtschule oder berufliche Bildung – Angebote müssen zu den Lebenswegen der Schülerinnen und Schüler passen. Wir wollen prüfen, wie an Gesamtschulen auch Oberstufenangebote ausgebaut werden können.
- Ganztagsangebote mit Qualität und echtem Mehrwert. Ganztagsangebote sollen freiwillig, hochwertig und individuell passend sein. Wir setzen auf gebundene und offene Angebote, die echten Mehrwert bieten und Familien entlasten.
- Demokratie lernen von Anfang an. Kinder und Jugendliche sollen ihre Meinung einbringen können, in der Schule und auf Kreisebene. Wir fordern verbindliche Beteiligungsformate, die strukturell und finanziell gestärkt werden.
- Gesund essen und fit lernen. Gutes Schulessen ist wichtig für Lern- und Leistungsfähigkeit. Wir setzen auf faire Ausschreibungen, regelmäßige Qualitätskontrollen und transparente Anbieter.
- Früh starten mit Bildung von Anfang an. Wir wollen die Zusammenarbeit von Kitas und Grundschulen verbessern und prüfen, wie Bildungskommunen entstehen können, in denen Einrichtungen gemeinsam Verantwortung für den Bildungsweg übernehmen.
- Mentoring für Motivation und starke Vorbilder. Kinder und Jugendliche brauchen Vorbilder. Wir wollen Mentoring-Programme etablieren, in denen Ehrenamtliche, Vereine und Bildungsträger gemeinsam Unterstützung, Motivation und Orientierung geben.
- Vernetzen statt verschanzen für ein starkes Bildungsnetzwerk. Schulen, Vereine, Betriebe und Hochschulen sollen enger zusammenarbeiten. Wir setzen auf Kooperationen, die konkrete Vorteile für Schülerinnen und Schüler bringen.
- Ausbildung fördern und Aufstieg durch Praxis ermöglichen. Wir wollen die duale Ausbildung stärken, durch Matching-Plattformen, Projekte mit regionalen Unternehmen und praxisnahe Berufsorientierung. Berufliche Schulen verdienen die gleiche Wertschätzung wie andere Bildungswege.
- Berufsbildung erlebbar machen durch Messen im Kreis. In Zusammenarbeit mit IHK und Hochtaunuskreis wollen wir Berufsbildungsmessen organisieren, die Jugendlichen direkte Einblicke in Berufe und Kontakte zu
Unternehmen bieten. - Geschichte erleben und Demokratie verstehen. Der Main-Taunus-Kreis soll Gedenkstättenfahrten und Demokratieseminare fördern und gemeinsam mit Schulen organisieren, um historisches Bewusstsein und
demokratische Werte zu stärken.
Wirtschaft und Standortentwicklung
„Wie bringen wir unsere Wirtschaft in Schwung,
damit Wohlstand, Innovation und gute Jobs
auch morgen selbstverständlich sind?“
Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit, er entsteht dort, wo Ideen umgesetzt, Chancen genutzt und Mut belohnt wird. Im Main-Taunus-Kreis steckt wirtschaftliche Stärke. Aber sie entfaltet sich nicht von allein, sie braucht Raum, Tempo und Vertrauen. Raum für Innovationen, Tempo statt Bürokratie und Vertrauen in Menschen, die etwas bewegen wollen. Gerade in einer Zeit voller Veränderungen müssen wir Antworten geben, die nicht von gestern sind, sondern von morgen.
Wir glauben, wer heute gründet, verdient Unterstützung, nicht Abgaben. Wer investiert, braucht Verlässlichkeit, keine Formularwüsten. Und wer Arbeitsplätze schafft, sollte eine Verwaltung erleben, die mitdenkt, nicht ausbremst. Wir Junge Liberale setzen uns für eine Politik ein, die Wirtschaft möglich macht, digital, schnell,
fair und zukunftsorientiert.
Denn wirtschaftlicher Fortschritt ist kein Zufall, er ist das Ergebnis guter Rahmenbedingungen. Und genau die wollen wir schaffen.
Deshalb fordern wir:
- Mehr Raum für Ideen, wir brauchen endlich moderne Gewerbeflächen. Der Mangel an gut erschlossenen Flächen bremst Start-ups, Unternehmen und Innovation im Main-Taunus-Kreis aus. Wir setzen uns für eine aktive und zukunftsorientierte Flächenpolitik ein, mit schneller Erschließung, intelligenter Nutzung und interkommunaler Zusammenarbeit. Denn wer Jobs vor Ort will, muss Platz für wirtschaftliche Entwicklung schaffen.
- Wirtschaft braucht Tempo, nicht Bürokratie. Im Main-Taunus-Kreis müssen Genehmigungsverfahren endlich einfacher, digitaler und schneller werden. Unternehmen brauchen klare Ansprechpartner, transparente Abläufe und vor allem, verlässliche Planungssicherheit. Wir setzen uns für eine
wirtschaftsfreundliche Verwaltung ein, die Innovation nicht blockiert, sondern möglich macht. - Wirtschaft mitdenken heißt, Wirtschaft mitreden lassen. Kommunale Entwicklung gelingt nur gemeinsam, deshalb fordern wir feste Beteiligungsformate, in denen Unternehmen bei Standortfragen,
Mobilitätskonzepten und Infrastrukturprojekten mit am Tisch sitzen. Politik muss mit der Wirtschaft sprechen, nicht über sie. - Funkloch war gestern, wir brauchen endlich volle digitale Power. Ob Start-up, Handwerksbetrieb oder Industrie, schnelles Internet und stabiles Netz sind heute Grundvoraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Wir fordern flächendeckenden Breitbandausbau und zuverlässigen Mobilfunk, ohne Funklöcher, ohne Ausreden.
- Lebendige Ortskerne statt Leerstand und Langeweile. Damit Innenstädte und Ortszentren attraktiv bleiben, braucht es gute Erreichbarkeit, hohe Aufenthaltsqualität und verlässliche Rahmenbedingungen für den Einzelhandel. Wir setzen auf enge Zusammenarbeit zwischen Handel, Kommune und Wirtschaftsförderung, für nachhaltige Konzepte. Denn ein starker Ortskern ist mehr als eine schöne Fassade, er ist sozialer und wirtschaftlicher Mittelpunkt.
- Gründen statt warten, wir schaffen Freiräume für Start-ups. Wer etwas Neues wagt, soll nicht gleich im ersten Jahr von Abgaben ausgebremst werden. Deshalb fordern wir eine Gewerbesteuerbefreiung im ersten Jahr für Start-ups und Neugründungen in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.
- Kommunale Abgaben neu denken, für wirtschaftliche Fairness. Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht durch neue Hürden, sondern durch Freiräume. Hohe Grund- und Gewerbesteuern, steigende Gebühren und wachsende Auflagen bremsen gerade mittelständische Unternehmen und lokale Gründerinnen und Gründer. Deshalb fordern wir, dass kommunale Abgaben regelmäßig auf ihre Wirkung und Verhältnismäßigkeit geprüft werden, transparent, datenbasiert und im Sinne wirtschaftlicher Fairness. Wer vor Ort investiert, schafft Arbeitsplätze und Perspektiven, und genau das muss sich auch in der Abgabenpolitik widerspiegeln.
- Gründungen und Innovationen stärken, für echten Fortschritt im MTK. Wir wollen den Main-Taunus-Kreis zu einem Ort machen, an dem neue Ideen nicht nur gedacht, sondern auch umgesetzt werden. Dazu braucht es ein starkes Gründungsumfeld mit besseren Beratungsangeboten, flexiblen Arbeitsräumen und
einer Verwaltung, die Innovation nicht bremst, sondern möglich macht. Wir setzen auf mehr Zusammenarbeit zwischen Start-ups, Mittelstand, Hochschulen und Verwaltung, um den Technologiestandort Main-Taunus gezielt weiterzuentwickeln. Innovative Projekte verdienen keine Hürden, sondern echte Unterstützung. - ÖPNV-Anbindung von Gewerbegebieten verbessern, damit Arbeit besser erreichbar wird. Wer morgens zur Arbeit will oder im Schichtdienst unterwegs ist, braucht einen Nahverkehr, der funktioniert, auch in Gewerbegebieten. Wir setzen uns dafür ein, dass Gewerbestandorte im Kreis besser an Bus, Bahn und On-Demand-Angebote angebunden werden. Dazu gehören neue Haltestellen, Expressverbindungen und Mobilitätsknoten, die Pendeln einfacher, schneller und verlässlicher machen. So stärken wir Wirtschaft,
entlasten Straßen und schaffen echte Alternativen zum Auto.
Mobilität und Infrastruktur
„Wie bringen wir Straße, Schiene, Rad und digitale
Infrastruktur so zusammen, dass sie sich
ergänzen statt behindern?“
Mobilität ist Lebensqualität. Wer im Main-Taunus-Kreis lebt, soll flexibel, schnell und sicher von A nach B kommen, egal ob mit Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto. Wir setzen auf ein modernes, verlässliches Verkehrssystem, das alle Mobilitätsformen als gleichwertig betrachtet und intelligent miteinander verknüpft. Unser Ziel ist es,
Angebote zu verbessern, Innovation zu nutzen und Infrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, damit Mobilität für alle Menschen im Kreis einfach, attraktiv und zuverlässig funktioniert.
Deshalb fordern wir:
- Regionale Projekte entschlossen umsetzen. Die Regionaltangente West, die Wallauer Spange und die Stärkung der RB 12 sind zentrale Infrastrukturvorhaben, die wir vorantreiben wollen. Auch der straßengebundene Verkehr soll sich am tatsächlichen Bedarf orientieren statt starr an Fahrplänen.
- ÖPNV, der hält, was er verspricht. ÖPNV muss verlässlich, sicher und sauber sein. Wir setzen auf Effizienz, einen höheren Kostendeckungsgrad und die spürbare Verbesserung der Infrastruktur statt auf symbolische Billigangebote ohne solide Finanzierung.
- Innovation im Verkehr fördern. Wir wollen digitale und flexible Lösungen wie On-Demand-Verkehre und autonomes Fahren ausbauen. Erfolgsmodelle wie Colibri in Hofheim und Eppstein sollen, wo sinnvoll, auf andere Kommunen übertragen werden. Multimodale Angebote wie Carsharing, Bikesharing und ÖPNV müssen im gesamten Kreis verfügbar sein.
- Straßen smart und stark machen. Das Auto bleibt für viele Menschen im Main-Taunus-Kreis unverzichtbar. Wir setzen auf ein starkes Straßennetz, ausreichend Mittel für den Erhalt kreiseigener Straßen und intelligente Verkehrstechnik zur besseren Steuerung des Verkehrsflusses, zur Stauvermeidung und für eine effiziente Parkraumbewirtschaftung. Die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge soll gezielt an kreiseigenen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen und in Gewerbegebieten ausgebaut werden.
- Radwege für Alltag und Freizeit ausbauen. Wir wollen ein alltagstaugliches Radwegenetz zwischen den Kommunen im Kreis schaffen. Zubringerstrecken zu geplanten Radschnellwegen sollen sicher, attraktiv und
durchgängig gestaltet werden – für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für Freizeitradler. - Mehr Sicherheit im Straßenverkehr schaffen. Die Verkehrssicherheit muss gezielt verbessert werden, vor allem für Fußgänger und Radfahrer. Ein besonderer Fokus liegt auf sicheren Schulwegen, damit Kinder im Straßenverkehr bestmöglich geschützt sind.
Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz
„Wie gestalten wir Klima- und Umweltschutz so, dass Natur und
Wirtschaft gemeinsam profitieren und Innovation statt
Stillstand gefördert wird?“
Klimaschutz ist eine Zukunftsaufgabe, die wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Verantwortung neu zusammendenken muss. Im Main-Taunus-Kreis treffen Lebensqualität, Wachstum und Natur unmittelbar aufeinander. Genau hier kann gezeigt werden, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Fortschritt keine Gegensätze sind, sondern sich sinnvoll ergänzen. Dafür braucht es keine starren Denkweisen, sondern smarte
Lösungen, Offenheit für Innovation und einen klaren Fokus auf Wirkung statt Symbolik.
Wir wollen, dass der Kreis mit gutem Beispiel vorangeht – durch praktischen Klimaschutz, der generationengerecht, technologieoffen und wirtschaftlich tragfähig ist. Denn wer die Zukunft gestalten will, muss Nachhaltigkeit ermöglichen, nicht nur fordern.
Deshalb fordern wir:
- Nachhaltig denken heißt, in Lösungen, nicht nur in Symbolen. Nachhaltigkeit darf kein Nebensatz sein, sondern muss zum Prinzip werden – quer durch alle Politikbereiche. Ob Mobilität, Umwelt oder Verwaltung, wir setzen auf smarte, effiziente und generationengerechte Lösungen, die ökologisch wirken und wirtschaftlich tragfähig sind. Für uns heißt Nachhaltigkeit nicht Stillstand, sondern Innovation mit Weitblick.
- Mehr Effizienz, bessere Umweltbilanz, mit Verantwortung sanieren. Energieverbrauch senken heißt, Kosten sparen und Klima schützen. Wir wollen, dass öffentliche Gebäude, insbesondere Schulen, gezielt energetisch modernisiert werden. Wir setzen auf moderne Technik, bessere Dämmung und intelligente Energiekonzepte, um sowohl CO² zu reduzieren als auch langfristig Kosten zu senken. Denn wo Ökologie und Ökonomie zusammenkommen, entsteht echte Nachhaltigkeit, und genau dort wollen wir ansetzen.
- Energieberatung ausbauen, damit Sanieren kein Bürokratieabenteuer wird. Sanieren ist richtig, aber oft kompliziert. Technische Fragen, unübersichtliche Förderprogramme und Papierkram schrecken viele Bürgerinnen und Bürger ab. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Energieberatung im Main-Taunus-Kreis erhalten bleibt und gezielt ausgebaut wird – praxisnah, verständlich und digital zugänglich. Gute Beratung schafft Orientierung, senkt Hürden und macht Klimaschutz im Alltag möglich.
- Umweltbildung stärken, Wissen schafft Verantwortung. Klimaschutz beginnt im Kopf – und das heißt: früh verstehen, worum es geht. Deshalb setzen wir uns für eine starke, praxisnahe Umweltbildung im Main-Taunus-Kreis ein – in Schulen, bei Projekten und in der außerschulischen Bildung. Wir bekennen uns klar zum Umwelthaus in den Weilbacher Kiesgruben als Lernort für Nachhaltigkeit, Natur und Verantwortung. Denn wer Zusammenhänge kennt, kann bewusst handeln – heute und morgen.
- Kreis soll mit gutem Beispiel vorangehen, Solar aufs eigene Dach. Erneuerbare Energien beginnen vor Ort – und das heißt auch auf den eigenen Dächern. Wir fordern, dass der Main-Taunus-Kreis seine Gebäude und Flächen konsequent für Solarenergie und andere erneuerbare Technologien nutzt. Denn wer Klimaschutz glaubwürdig gestalten will, muss mit gutem Beispiel vorangehen – pragmatisch, wirtschaftlich und wirksam.
- Naturräume erhalten, Artenvielfalt vor der Haustür schützen. Biodiversität ist keine abstrakte Idee – sie beginnt direkt vor unserer Tür: auf Wiesen, an Bachläufen und in Streuobstwiesen. Wir setzen uns dafür ein, dass die biologische Vielfalt im Main-Taunus-Kreis aktiv geschützt und gestärkt wird. Unser Fokus liegt dabei auf gezielter Pflege, nachhaltiger Nutzung und lokalen Projekten für artenreiche Landschaften. So sichern wir Lebensräume, erhöhen die Lebensqualität vor Ort und machen Naturschutz für alle erlebbar.
- Technologieoffen, effizient, wirkungsorientiert – so geht Klimaschutz. Wir setzen auf Fortschritt statt Verbote. Klimaschutz muss sich an Wirkung orientieren. Deshalb fordern wir technologieoffene Lösungen, die echte Effizienzgewinne ermöglichen. Ob Wasserstoff, Solar, Geothermie oder ganz neue
Ansätze – entscheidend ist, was funktioniert. Denn nur mit Offenheit für Innovationen und einem klaren Fokus auf Wirksamkeit schaffen wir echten Klimaschutz, der auch in der Praxis trägt. - Wälder schützen, Flächen klug nutzen. Wälder sind mehr als nur Grünflächen – sie sind CO²-Speicher, Lebensraum und Erholungsort zugleich. Ihr Erhalt ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig braucht es eine vorausschauende Flächenpolitik, die Versiegelung nur dort zulässt, wo sie notwendig und gut begründet ist. Wir setzen auf den Schutz von Waldbeständen, die Förderung von Aufforstung und den intelligenten Umgang mit ungenutzten Flächen, um Natur und Entwicklung in Einklang zu bringen.
- Naturschutz ernst nehmen, auch im dicht besiedelten Raum. Gerade im urbanen Raum braucht Natur gezielt Platz. Wir fordern mehr grüne Inseln, Frischluftschneisen und unversiegelte Flächen in unseren Städten und Gemeinden. Naturschutz darf nicht an Stadtgrenzen aufhören, sondern muss integraler Bestandteil moderner Siedlungsentwicklung sein. Wer versiegelt, muss ausgleichen – transparent, verbindlich und mit echter ökologischer Wirkung.
- Wildblumenwiesen fördern – Vielfalt stärken, Kosten senken. Wir setzen uns dafür ein, dass auf kreiseigenen Flächen verstärkt Wildblumenwiesen angelegt werden. Sie fördern Artenvielfalt, verbessern das Klima und sind zugleich wirtschaftlicher: Während Rasenflächen bis zu 3 € pro m² jährlich kosten, liegen die Pflegekosten von Wildblumenwiesen bei nur 0,20–0,50 € pro m²
Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen
„Wie schaffen wir es, dass Wohnen wieder bezahlbar wird und
Bauen wieder Mut macht – mit weniger Bürokratie,
mehr Innovation und Tempo?“
Hohe Mieten, knapper Wohnraum und steigende Preise sind längst Realität – auch bei uns im Main-Taunus-Kreis. Als kleinster Kreis Deutschlands und einer der am dichtesten besiedelten Regionen stehen wir besonders unter Druck. Wer hier eine Wohnung oder ein Haus sucht, merkt schnell: Angebot und Nachfrage passen
nicht mehr zusammen.
Unsere Antwort darauf ist klar: Bauen, Bauen, Bauen. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen, Flächen sinnvoll nutzen und neue Formen des Bauens ermöglichen. Dafür braucht es Tempo statt Bürokratie, mutige Entscheidungen statt Stillstand. Gleichzeitig setzen wir auf eine Stadtentwicklung, die unsere Ortskerne stärkt, Aufenthaltsqualität verbessert und den Mix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit fördert. Nur so bleibt der Main-Taunus-Kreis zukunftsfähig, lebenswert und bezahlbar.
Deshalb fordern wir:
- Hoch hinaus statt eng gedacht. Mehr Wohnraum schaffen wir nicht mit Verboten, sondern mit Mut nach oben. Wir fordern, Hochhäuser zuzulassen, Dachgeschosse auszubauen und Aufstockungen zu erleichtern. Wer Platz effizient nutzt, kann Wohnen und Arbeiten vereinen, ohne ständig neue Flächen zu versiegeln.
- Flexibilität statt Starrheit. Gebäude und Flächen sollen so genutzt werden, wie Menschen sie brauchen. Deshalb wollen wir, dass Garagen unkompliziert umgenutzt werden können – etwa für Wohnen, Büros oder Werkstätten. Dafür reicht eine einfache Anzeige, Genehmigungen sollen überflüssig werden.
- Weniger Vorgaben, mehr Freiheit. Stellplatzsatzungen und starre Bebauungspläne sind Bremsklötze für kreatives Bauen. Wir fordern, diese Vorgaben zu reduzieren, damit Eigentümerinnen und Eigentümer mehr Freiheit haben, wie sie ihre Gebäude gestalten. Vielfalt im Straßenbild entsteht nicht durch Vorschriften, sondern durch Ideen.
- Bauland klug ausweisen. Wenn Wohnungen fehlen, müssen wir bauen. Deshalb fordern wir, dass gerade in Randgebieten neue Flächen ausgewiesen und schneller erschlossen werden. Nur so bringen wir Angebot und Nachfrage wieder in Balance.
- Denkmalschutz modernisieren. Kultur erhalten ja – Stillstand nein. Wir wollen den Denkmalschutz pragmatischer gestalten: Kleine Maßnahmen wie neue Fenster, Heizungen oder Solaranlagen dürfen nicht an starren Vorschriften scheitern. Digitale Verfahren und Bagatellregelungen sorgen für Tempo.
- Innenstädte neu beleben. Innenstädte brauchen mehr als hübsche Fassaden – sie brauchen Leben. Wir fordern einen Innenstadtfonds, der lokale Ideen fördert, Leerstände reduziert und Aufenthaltsqualität erhöht. Digitale Leerstandsregister sollen zeigen, wo Potenzial liegt und wie Umnutzung schnell möglich ist. Wie schaffen wir es, dass Wohnen wieder bezahlbar wird und Bauen wieder Mut macht – mit weniger Bürokratie,
mehr Innovation und Tempo? - Neue Wege ausprobieren. Ob experimentelle Bauweisen, flexible Grundrisse oder die Kombination von Wohnen und Gewerbe – wir wollen Innovation im Bau nicht bremsen, sondern ermöglichen. Was funktioniert, soll sich durchsetzen dürfen.
- Transparenz und Fairness sicherstellen. Wer kommunale Flächen kaufen will, soll gleiche Chancen haben. Deshalb wollen wir das kommunale Vorkaufsrecht reformieren. Bei möglichen Enteignungen müssen zuerst Flächen in öffentlicher Hand genutzt werden, bevor private Interessen beschnitten werden. Eigentum ist Freiheit – und die verteidigen wir.
- Offene Daten für offene Städte. Wir fordern ein Open Data Portal für Bau und Stadtentwicklung. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen sehen können, welche Flächen frei sind, welche Planungen laufen und wie transparent Entscheidungen getroffen werden. Offenheit schafft Vertrauen – und Tempo.
Digitalisierung und Entbürokratisierung
Digitalisierung und Entbürokratisierung – Verwaltung, die nicht nervt. Digitalisierung und Entbürokratisierung sind für uns kein Selbstzweck, sondern der Schlüssel zu einer Verwaltung, die schnell, transparent und bürgernah arbeitet. Wir wollen Schluss machen mit endlosen Formularen, doppelten Zuständigkeiten und analogen Prozessen aus dem letzten Jahrhundert. Stattdessen setzen wir auf digitale Lösungen, klare Strukturen und den Mut, unnötige Regeln und ganze Verwaltungsabläufe ersatzlos zu streichen. Wer im Main-Taunus-Kreis etwas bewegen will, darf nicht an der Bürokratie scheitern – wir schaffen den Rahmen, damit Ideen nicht in Aktenordnern verschwinden, sondern in der Realität wirken.
Deshalb fordern wir:
- Bürokratie auf Diät. Wir wollen ein Jahr Bürokratie-Fasten: Alle kommunalen Dokumentationspflichten werden ausgesetzt. Danach bleibt nur das, was sich als wirklich unverzichtbar erwiesen hat. So schaffen wir Freiraum für Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger – und machen ernst mit Entlastung statt
endlosen Formularen. - Regeln ausmisten statt stapeln. Für jede neue Richtlinie oder Satzung muss geprüft werden, ob mindestens eine bestehende gestrichen werden kann. Wir setzen auf weniger Vorschriften und mehr Freiraum – klare Regeln, die notwendig sind, statt komplizierter Vorschriftensammlungen, die niemand mehr
durchblickt. - Bauen ohne Bremsklötze. Gerade beim Wohnungsbau verhindern lange Verfahren dringend benötigten Fortschritt. Wir fordern vollständig digitale Antragsverfahren mit klaren Fristen, damit Bauprojekte im Main-Taunus-Kreis schneller starten können. Wer bauen will, soll nicht monatelang in der Warteschleife stecken, sondern zügig loslegen können.
- Digitale Skills für alle. Kreis- und Gemeindebibliotheken sollen zu Anlaufstellen für Digitalschulungen werden – ob IT-Sicherheit, Online-Behördengänge oder digitale Selbstverwaltung. Programme wie der Digitalführerschein des Bundes können hier Orientierung geben. Digitale Teilhabe ist eine Frage von
Chancengleichheit. - Gesundheitsämter ins Jetzt holen. Gesundheitsämter müssen digital, modern und reaktionsschnell arbeiten können. Wir wollen sie technisch und organisatorisch so aufstellen, dass Daten, Anträge und Informationen nahtlos digital verarbeitet werden – für mehr Effizienz und schnellere Abläufe, gerade in Krisensituationen.
- Verwaltung als Plattform denken. Wir wollen analoge Prozesse dort abschaffen, wo sie nicht mehr zeitgemäß sind, und Verwaltung als moderne Plattform verstehen. Einheitliche Standards, gemeinsame Software und Synergieprojekte zwischen den Kommunen sollen Kosten senken und Effizienz steigern.
- Kreis vernetzen – Doppelstrukturen kappen. Statt jede Kommune ihre eigene IT-Insel bauen zu lassen, setzen wir auf eine einheitliche, leistungsfähige IT-Infrastruktur für den gesamten Kreis. Gemeinsame Beschaffung, einheitliche Software und abgestimmte Prozesse sparen Geld und machen die Verwaltung
schneller und nutzerfreundlicher. - Raus aus dem Amtsnebel – rein in die Transparenz. Wir fordern eine kommunale Transparenzsatzung, die den Kreis verpflichtet, Informationen proaktiv, verständlich und kostenfrei online zur Verfügung zu stellen. Alles, was nicht schutzwürdig ist, gehört ins Netz – auffindbar, aktuell und für alle zugänglich.
- Politik zum Anklicken. Kreistags- und Ausschusssitzungen sollen als Livestream übertragen und im Archiv abrufbar sein. So wird Politik vor Ort nachvollziehbar, nahbar und für alle erlebbar – egal ob von zu Hause oder
unterwegs. - Digital von A bis Z – nicht nur PDFs. Digitalisierung heißt für uns: Vom Antrag bis zur Entscheidung muss alles komplett digital und medienbruchfrei laufen. Nur wenn Kreis, Land und Kommunen vernetzt arbeiten, entsteht eine Verwaltung, die effizient, transparent und bürgernah ist – und nicht bei einem herunterladbaren PDF stehen bleibt.
Demokratie und Bürgerbeteiligung
Demokratie lebt von Beteiligung und die beginnt vor Ort. Wer Politik im Main-Taunus-Kreis gestalten will, muss Menschen aktiv einbeziehen, Hürden abbauen und echte Mitwirkung ermöglichen. Beteiligung darf nicht nur ein formales Angebot sein, sondern muss spürbar wirken und allen offenstehen. Für uns Junge Liberale heißt das: Mitreden soll nicht nur erlaubt sein, sondern auch Veränderungen anstoßen.
Deshalb fordern wir:
- Jugend soll mitmischen, verbindlich und sichtbar. Junge Menschen wissen selbst am besten, was sie bewegt und verdienen deshalb echte Mitsprache. Wir setzen uns für eine verbindliche, gut strukturierte Jugendbeteiligung auf Kreisebene ein. Ob durch ein Kreisjugendparlament oder ein dauerhaftes Jugendgremium mit Antrags- und Anhörungsrecht im Kreistag: Wer jung ist, soll nicht nur angehört, sondern ernst genommen werden. Unsere Zukunft gehört uns, deshalb wollen wir sie auch mitgestalten.
- Politik für alle verständlich machen. Politik muss für alle verständlich und zugänglich sein – nicht nur für Expertinnen und Experten. Wir wollen politische Prozesse so gestalten, dass jede und jeder mitreden kann. Dazu gehören digitale Beteiligungstools, moderne Kommunikationswege und eine klare Sprache, die nicht
ausschließt, sondern einlädt. - Ideen eine Bühne geben. Ideen und Vorschläge sollen nicht in Schubladen verschwinden, sondern sichtbar und nachvollziehbar sein. Wir fordern eine vom Kreis bereitgestellte Online-Plattform, auf der alle Bürgerinnen und Bürger Anliegen einfach einstellen, öffentlich einsehen und garantiert Rückmeldung erhalten können. So schaffen wir Transparenz und eine echte Verbindung zwischen Verwaltung und Bevölkerung.
- Politik erlebbar machen. Politische Bildung muss neugierig machen, nicht belehren. Wir wollen Planspiele, Jugend-Debatten und praxisnahe Einblicke in die Arbeit kommunaler Gremien stärken, damit junge Menschen erleben, wie Demokratie funktioniert – und Lust bekommen, selbst mitzumachen.
- Petitionen wirksam gestalten. Wer ein Anliegen über eine Petition einbringt, soll sicher sein, dass es gehört wird. Wir setzen uns dafür ein, dass kommunale Petitionen digital und analog möglich sind, mit klaren Fristen, öffentlicher Behandlung und nachvollziehbaren Begründungen bei Ablehnung. So machen wir Bürgerbeteiligung verbindlich
Integration und Soziales
Integration beginnt nicht in Talkshows, sondern vor Ort – in Kitas, Schulen, Vereinen und Nachbarschaften. Was zählt, ist nicht Herkunft, sondern Zukunft. Und Zukunft entsteht dort, wo Menschen Chancen bekommen, sich einbringen dürfen und Verantwortung übernehmen. Wir Junge Liberale sagen: Integration ist keine Frage des guten Willens, sondern der guten Organisation. Dazu gehört aber auch Rechtsstaatlichkeit: Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land wieder verlassen – klar, fair und konsequent. Nur so bleibt unser Migrationssystem glaubwürdig und gerecht.
Genauso wie Integration vor Ort gelingt, muss auch unsere Sozialpolitik Chancen eröffnen und nicht bevormunden. Soziale Politik im liberalen Sinne bedeutet, Menschen unabhängig von Herkunft zu befähigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Unser Ziel ist echte Chancengerechtigkeit, damit jede und jeder die Möglichkeit hat, durch eigene Leistung voranzukommen, unabhängig von Startbedingungen und Elternhaus. Wir wollen eine Gesellschaft, in der persönliche Freiheit und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen, und in der Potenzial mehr zählt als Herkunft.
Deshalb fordern wir:
- Fachkräftepotenzial nutzen statt Talente zu bremsen. Es darf kein bürokratisches Hindernis sein, in Deutschland sein Können einzubringen. Wir fordern die schnelle und pragmatische Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Berufserfahrungen, gerade im Main-Taunus-Kreis. Es ist absurd, dass qualifizierte Menschen im Taxi sitzen, obwohl sie ausgebildete Pflegekräfte, Handwerkerinnen oder Ingenieure sind. Fachkräftemangel bekämpft man nicht mit Stillstand, sondern mit Vertrauen in Können und Qualifikation.
- Gleiche Chancen für alle Kinder unabhängig von Herkunft. Kinder mit Migrationshintergrund verdienen die gleichen Chancen wie alle anderen – in der Kita, in der Schule und darüber hinaus. Angebote für Betreuung, Sprachförderung und schulische Integration müssen mit dem tatsächlichen Bedarf mitwachsen, flexibel, zielgerichtet und qualitätsgesichert. Potenzial entfaltet sich am besten durch Bildung, Teilhabe und individuelle Förderung.
- Sprache schafft Chancen – Integration beginnt mit Verständigung. Ohne Sprache keine Teilhabe. Deshalb muss Sprachförderung früh, flexibel und erreichbar sein, vor allem für Kinder, Jugendliche und
Berufseinsteiger. Ob in der Schule, im Betrieb oder im Alltag: Wer Deutsch lernt, schafft sich Perspektiven. Statt Bürokratie braucht es unkomplizierte, praxisnahe Angebote. Sprache öffnet Türen. - Klare Zuständigkeiten für mehr Effizienz. Wer Hilfe sucht, soll nicht zwischen Ämtern hin- und hergeschickt werden. Wir fordern eine Bündelung von Integrations-, Ausländer- und Sozialverwaltung für schnellere Entscheidungen, klare Ansprechpartner und weniger Bürokratie. Strukturen müssen den Menschen dienen, nicht umgekehrt.
- Fast Track für echte Perspektiven. Wir stehen für eine kontrollierte Einwanderung mit klaren Verfahren und echtem Fokus auf Integration. Wer bleiben darf, soll schnell starten können, mit Sprachkurs, Bildungsangebot und Jobzugang. Unser Vorschlag: ein Fast-Track-Modell im Kreis, das Integrationsprozesse
beschleunigt, statt Menschen in Warteschleifen zu halten. - Betreuung, die zum Leben passt. Familien brauchen keine Standardlösungen, sondern echte Wahlfreiheit. Wir setzen uns für flexible und bedarfsgerechte Betreuungsangebote ein, die sich an den Lebensrealitäten
berufstätiger Eltern orientieren. Kitas und Betreuungseinrichtungen sollen früher öffnen und auch in den Abendstunden verlässlich zur Verfügung stehen, besonders für Eltern im Schichtdienst oder mit langen Arbeitswegen. Dazu gehören auch Angebote für Randzeiten, kurzfristigen Betreuungsbedarf und eine verlässliche Betreuung während der Ferien. - Jugendzentren neu denken als Räume für Ideen. Jugendzentren sollen Orte für Begegnung, Kreativität und Mitgestaltung sein. Wir fordern eine regelmäßige Weiterentwicklung der Angebote, orientiert an den Bedürfnissen der Jugendlichen. Nicht von oben gestalten, sondern gemeinsam mit jungen Menschen.
Engagement soll dabei nicht nur gefördert, sondern aktiv ermöglicht werden, etwa durch die Unterstützung junger Menschen, die sich ehrenamtlich als Betreuerinnen und Betreuer einbringen wollen.
Moderne und
Servicorientierte Verwaltung
„Wie machen wir unsere Verwaltung schneller, digitaler und
bürgerfreundlicher, sodass sie zum Dienstleister für alle wird?“
Verwaltung neu denken – als echten Dienstleister für die Menschen im Main-Taunus-Kreis. Eine moderne Verwaltung muss schnell, digital, transparent und serviceorientiert arbeiten. Sie ist für die Menschen da, nicht
umgekehrt. Unser Ziel ist klar: Bürokratie abbauen, Strukturen verschlanken und die Verwaltung dort stärken, wo sie wirklich gebraucht wird. Wenn Abteilungen oder ganze Zuständigkeitsbereiche keinen echten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger bringen, haben sie in einer zukunftsfähigen Verwaltung keinen Platz. Wir setzen auf klare Prioritäten, digitale Prozesse und eine Servicekultur, die Anträge beschleunigt statt verlangsamt. Entscheidungen sollen verständlich, Abläufe einfach und Zuständigkeiten klar sein – für eine Verwaltung, die Leistung bringt und nicht blockiert.
Deshalb fordern wir:
- Bürgerfreundliche Öffnungszeiten – Service statt Schikane. Die Verwaltung ist für die Menschen da, nicht umgekehrt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Öffnungszeiten der Gemeinden und Ämter im Main-Taunus-Kreis zum Arbeitsalltag passen – mit Terminen am frühen Morgen, in den Abendstunden und auch am Wochenende. Wer Vollzeit arbeitet, darf nicht extra Urlaub nehmen müssen, um einen Behördengang zu erledigen. Moderne Verwaltung heißt, sich an den Lebensrealitäten der Bürgerinnen und Bürger zu orientieren und nicht an den Gewohnheiten des Amtsschimmels. Deshalb fordern wir, dass Öffnungszeiten flexibel und bürgerfreundlich gestaltet werden, digitale Terminbuchungen selbstverständlich sind und Anliegen dort, wo es möglich ist, vollständig online erledigt werden können.
- Verlässliche Verwaltung statt leerer Versprechen. Verwaltung muss halten, was sie verspricht – nicht alles machen, sondern das Richtige richtig. Wir setzen auf Qualität statt überbordender Quantität: lieber weniger Aufgaben, dafür verlässlich, verständlich und in hoher Qualität umgesetzt. Dazu gehört auch
der Mut zur Priorisierung. Wir fordern eine klare Aufgabenprüfung in der Verwaltung – und dort, wo es sinnvoll ist, auch das Streichen überflüssiger Zuständigkeiten oder ganzer Verwaltungsebenen. Statt Zuständigkeitswirrwarr braucht es Klarheit, Verlässlichkeit und echte Serviceorientierung. - Krisenfeste Verwaltung – schnell, digital und gut vorbereitet. Krisen kommen schneller, als wir denken – und die Verwaltung muss gewappnet sein. Die Pandemie, Flüchtlingskrisen und Naturereignisse haben uns gezeigt, wie schnell staatliche Strukturen überfordert sein können. Wir fordern eine krisenfeste Verwaltung, die mit Notfallplänen, digitaler Infrastruktur und geschultem Personal auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Denn in Krisenzeiten muss der Staat handlungsfähig bleiben, um schnell und effektiv Hilfe zu leisten – und
das auf digitalem, transparentem Wege. - Verwaltung digital denken – von Anfang bis Ende. Digitalisierung darf nicht beim PDF aufhören. Wir fordern die End-to-End-Digitalisierung von Verwaltungsprozessen – vom Antrag bis zur Entscheidung, komplett digital und medienbruchfrei. Nur wenn Land, Kreis und Kommunen miteinander vernetzt sind,
entsteht eine moderne Verwaltung, die effizient, transparent und serviceorientiert arbeitet. Bürgerinnen und Bürger verdienen eine Verwaltung, die klickbar ist – nicht kompliziert. - Transparenz statt Behördenrätsel. Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Klarheit – statt Papierkrieg und Zuständigkeitswirrwarr. Wir fordern schlanke, effiziente Verwaltungsprozesse mit klaren Zuständigkeiten und kurzen Entscheidungswegen. Der Status von Anträgen soll jederzeit digital einsehbar sein – so wie man es von jeder modernen Dienstleistung erwartet. Verwaltung soll transparent, verständlich und serviceorientiert funktionieren – nicht wie ein Black-Box-System.
- Digitale Verwaltung braucht gemeinsame Systeme, nicht Insellösungen. Statt zwölfmal das Gleiche zu entwickeln, braucht es eine starke, gemeinsame IT-Basis. Wir fordern eine einheitliche IT-Infrastruktur für alle
Kommunen im Main-Taunus-Kreis – Schluss mit teuren Insellösungen und inkompatiblen Systemen. Durch gebündelte Beschaffung von IT, Ausstattung, Fuhrpark und Weiterbildung können Kreis und Kommunen effizienter, kostensparender und vergleichbarer arbeiten. Digitale Verwaltung funktioniert nur gemeinsam – mit klaren Standards, Synergien und einem System, das für alle da ist.
Gesundheit
Gesundheit geht uns alle an und sie muss funktionieren, egal wo man wohnt. Mit den Varisano-Kliniken in Hofheim und Bad Soden zusammen mit dem Standort Höchst als Teil des Verbunds haben wir eine starke Basis für die Versorgung in unserer Region. Aber klar ist auch: Fachkräftemangel, steigende Kosten und analoge Prozesse machen Druck. Für uns JuLis ist deshalb klar: Wir wollen eine Gesundheitsversorgung, die zukunftsfest ist, digital effizient und nah an den Menschen. Kurze Wege, starke Köpfe und smarte Strukturen, so machen wir Medizin fit für morgen.
Deshalb fordern wir:
- Wohnortnahe Gesundheitsversorgung mit klaren Schwerpunkten. Gesundheit darf keine Frage der Postleitzahl sein. Wir fordern: Alle Menschen im Main-Taunus-Kreis müssen schnell und wohnortnah medizinisch versorgt werden können. Dazu bekennen wir uns klar zu den drei Klinikstandorten Hofheim, Bad Soden und Höchst mit einer intelligenten Aufgabenteilung. Doppelstrukturen müssen abgebaut, klare Schwerpunkte gebildet und Ressourcen effizient genutzt werden. So sichern wir nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern erhöhen auch die Qualität der Versorgung. Kurze Wege und schnelle Hilfe.
- Reformprozess mitgestalten wirtschaftlich stark und sozial fair. Die Klinikreform in Deutschland betrifft auch den Main-Taunus-Kreis und wir wollen sie aktiv mitgestalten. Wir fordern: Der aktuelle Restrukturierungsprozess darf nicht hinter verschlossenen Türen laufen, sondern muss im offenen Dialog mit
Beschäftigten, Gewerkschaften und Interessenvertretungen geführt werden. Ziel ist ein Konzept, das wirtschaftlich tragfähig und gleichzeitig sozial verantwortlich ist. Und klar ist auch: Bund und Land müssen endlich liefern bei Investitionskosten, Energiekosten und Brückenfinanzierungen. Wir JuLis sagen: Nur wenn alle Ebenen mitziehen, bleibt unsere Gesundheitsversorgung zukunftsfest. - Medizin braucht Köpfe – nicht nur Konzepte! Fachkräftemangel? Dann lasst uns endlich klug gegensteuern! Wir fordern: Die Varisano-Kliniken sollen ein flexibles Orientierungspraktikum anbieten, bei dem junge Menschen jede Woche in eine andere Abteilung hineinschnuppern können. So wird Medizin greifbar, spannend
– und ein echter Karriereanreiz vor Ort. Nach dem Praktikum soll es aber nicht einfach vorbei sein: In einem persönlichen Gespräch sollen konkrete Karrierewege aufgezeigt werden – ob Ausbildung in der Pflege, medizinisch-technische Berufe oder ein Studium im Gesundheitsbereich. Wer Begeisterung zeigt, soll auch
Perspektiven bekommen! - Digital first auch im Krankenhaus! Wenn im Main-Taunus-Kreis noch immer Briefe von Station zu Station wandern, dann ist klar: Von Digitalisierung fehlt hier jede Spur – geschweige denn ein Plan. Dabei geht es nicht nur um veraltete Prozesse, sondern um echte Gesundheitsrisiken. Wir fordern: Endlich Schluss mit analogem Stillstand! Ein digitales Krankenhaus spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern rettet im Zweifel sogar Leben. Wer eine Behandlung per Brief ankündigt und erst eine Woche später ankommt, riskiert, dass Patienten zu spät oder gar nicht versorgt werden. Moderne Medizin braucht moderne Infrastruktur – und das beginnt bei der digitalen Patientenakte, der sektorübergreifenden Kommunikation und smarten Abläufen auf jeder Station!
- Digitalisierung braucht Köpfe, nicht nur Klicks! Digitale Tools im Krankenhaus sind kein Selbstzweck – sie nützen nur, wenn sie auch verstanden und genutzt werden. Deshalb fordern wir: Fortbildungen für alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen müssen fester Bestandteil der digitalen Transformation sein. Ob digitale Patientenakte, vernetzte Kommunikation oder automatisierte Abläufe – wer täglich damit arbeitet, braucht auch das nötige Know-how. Nur so wird aus Technik echte Entlastung, Effizienz und Qualität für Patienten und Personal.
Nachhaltige Finanz- und Haushaltspolitik
„Wie schaffen wir es, solide zu haushalten, ohne der nächsten
Generation einen Schuldenberg zu hinterlassen und
so echte Generationengerechtigkeit zu leben?“
Solide Finanzen sind die Grundlage für echte Generationengerechtigkeit. Gute Politik denkt nicht nur bis zur nächsten Wahl – sondern an die nächste Generation. Wir fordern eine sparsame, nachhaltige Haushaltspolitik, die mit Steuergeld verantwortungsvoll umgeht und zukünftige Handlungsspielräume sichert. Statt Schulden auf dem Rücken der Jugend zu machen, setzen wir auf Priorisierung, Transparenz und kluge Investitionen. Denn wer heute solide wirtschaftet, schafft morgen Chancen – für Bildung, Innovation und Soziales. Generationengerechtigkeit beginnt mit ehrlichem Haushalten.
Deshalb fordern wir:
- Ehrliche Haushaltspolitik – solide, transparent und Generationengerecht. Wir wollen eine nachhaltige Haushaltspolitik, die sich auf das Wesentliche konzentriert und den Schuldenstand nicht weiter in die Höhe
treibt. Für uns heißt das: klare Prioritäten setzen, auf unnötige Ausgaben verzichten und gezielt dort investieren, wo es den Kreis langfristig voranbringt. Denn gute Politik darf nicht auf Kosten kommender Generationen gemacht werden. - Wo Steuergeld fließt, braucht es Transparenz. Wo öffentliche Mittel fließen, muss nachvollziehbar sein, wofür. Wir fordern ein digitales Ausgaben-Transparenzportal für den Main-Taunus-Kreis. Bürgerinnen und Bürger sollen jederzeit klar, verständlich und in Echtzeit einsehen können, wie ihr Geld eingesetzt wird. Haushaltsklarheit schafft Vertrauen, stärkt demokratische Kontrolle und macht politische Entscheidungen überprüfbar. Digitale Tools bieten diese Möglichkeit – wir müssen sie endlich nutzen.
- Jeder Euro muss wirken! Steuergeld darf nicht in teuren Prestigeprojekten oder Symbolpolitik versickern. Wir setzen uns dafür ein, dass öffentliche Mittel nur dort eingesetzt werden, wo sie nachweislich Wirkung entfalten. Politische Maßnahmen müssen sich an Ergebnissen messen lassen – nicht an Schlagzeilen. Wirkung, Effizienz und echte Prioritäten stehen für uns im Mittelpunkt.
- Keine Zuschüsse ohne Wirkung – gegen blanke Förderrhetorik. Wir lehnen Zuschussprogramme ohne klare Wirkungskontrolle ab. Wer Fördermittel verteilt, muss auch belegen können, was damit erreicht wird.
Förderpolitik darf nicht nach dem Gießkannenprinzip funktionieren, sondern muss zielgerichtet, ergebnisoffen und messbar gestaltet sein. Denn jeder Euro ohne Wirkung ist ein Euro zu viel – und fehlt bei echten Zukunftsinvestitionen.
Ehrenamt, Verwinswesen und Sport
Ehrenamt ist mehr als Freizeitbeschäftigung – es ist das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, bei der Tafel oder der DLRG: Wer Verantwortung übernimmt, leistet einen unschätzbaren Beitrag für das Miteinander in unserer Gesellschaft. Ehrenamt verbindet Generationen, schafft Begegnung und stärkt die Bereitschaft, füreinander Verantwortung zu übernehmen. Doch zu viele Engagierte stoßen noch immer auf veraltete Strukturen, unnötige Hürden und mangelnde Anerkennung. Wir Junge Liberale sagen: Wer sich einbringt, soll nicht gebremst, sondern gestärkt werden.
Deshalb fordern wir:
- Engagement ermöglichen – einfach, klar, verlässlich. Ehrenamt darf kein Hindernislauf sein. Wer sich freiwillig einbringt, verdient einfache Abläufe, digitale Prozesse und eine Verwaltung, die unterstützt statt ausbremst. Wir setzen uns für verständliche Regelungen, steuerliche Entlastungen und
unkomplizierten Zugang zu kommunalen Ressourcen ein. - Ehrenamt sichtbar machen – echte Anerkennungskultur schaffen. Ehrenamt verdient mehr als stille Dankbarkeit. Wir wollen Engagement stärker sichtbar machen – durch öffentliche Würdigungen, transparente
Anerkennungsformate und gezielte Anreize. Wer sich für andere stark macht, soll das auch spüren – im Alltag, in der Politik und in der Gesellschaft. - Vereine stärken, die mehr leisten. Sportvereine, die sich über den Sportbetrieb hinaus sozial engagieren – etwa durch inklusive Angebote, Bildungsarbeit oder soziale Projekte – verdienen gezielte Unterstützung. Wir
setzen uns für transparente Zuschüsse ein, die dort ankommen, wo Sport auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Wer mehr gibt, soll auch mehr bekommen – unbürokratisch, verlässlich und leistungsorientiert. - Mehr Sport in den Alltag – durch starke Partnerschaften mit Schulen. Sport gehört nicht nur in den Stundenplan, sondern in den ganzen Tag. Wir setzen uns für enge Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen ein – zum Beispiel im Rahmen von Ganztagskonzepten oder schulischen AGs. So schaffen
wir mehr Bewegung, Motivation und ein breiteres Sportangebot für Kinder und Jugendliche – direkt dort, wo sie den größten Teil ihres Tages verbringen. Schule und Verein – gemeinsam stark für Fitness, Fairness und Freude an Bewegung. - Sport für alle – Anlagen öffnen, Nutzung ermöglichen. Sportstätten sollen nicht leer stehen, sondern belebt sein. Wir wollen kommunale Sportanlagen konsequent für alle Zielgruppen zugänglich machen – unabhängig von Vereinsmitgliedschaft oder festen Trainingszeiten. Dafür braucht es moderne Ausstattung und flexible Nutzungszeiten für Schulen, Vereine und Freizeitsportler. Denn echte Sportentwicklung beginnt dort, wo Bewegung für alle möglich wird – einfach, wohnortnah und unkompliziert.